Leipzigs Grünflächen müssen Grün bleiben
Was ist das Problem?
Warum ist das Problem jetzt wichtig?
Wie können wir das Problem gemeinsam lösen?
Zusammen erreichen wir mehr
Seit 2017 arbeiten wir Ökolöwen mit der Stadt an einem Masterplan Grün, der wertvolle Grünflächen vor Bebauung schützt. Der Plan ist längst überfällig. Bis Ende März soll der Stadtrat ihn endlich beschließen.
Die Rodung der Brache am Bayerischen Bahnhof war nicht rechtskonform: Im Sommer und Herbst 2024 wurden 4 Hektar Grün auf der Brache nördlich der Semmelweißbrücke gerodet. Das Ziel: Geschützte Arten wie Zauneidechse und Wechselkröte sollen sich vor Baubeginn nicht wieder ansiedeln. Doch bei der Genehmigung wurde Artenschutzrecht missachtet. Die Naturschutzbehörde prüfte nicht, welche Auswirkungen die Rodung für andere Arten hat. So geht das nicht!
ERFOLG: Die umstrittenen Pläne für eine überdimensionierte Privatschule auf dem Jahrtausendfeld sind laut Investor gescheitert! Jetzt heißt es dranbleiben: Das Jahrtausendfeld muss Stadtteilpark werden – ohne Wenn und Aber! Leipzig braucht mehr Grün, statt Beton!
Der Stadtrat hat im Juni entschieden: Der südliche Teil des Bürgerbahnhof Plagwitz bleibt unbebaut, der Stadtteilpark wird vergrößert – ein riesiger Erfolg für uns Ökolöwen und alle engagierten Leipziger:innen. Die Park-Pläne müssen 1:1 umgesetzt werden, ohne Kompromisse!
500 Menschen standen gemeinsam mit uns für die Rettung des Jahrtausendfeldes ein. Wir Ökolöwen fordern, dass die Stadt das Jahrtausendfeld nicht zubaut und hier einen Stadtteilpark für alle schafft.
Im Rahmen der Beteiligungsworkshops zum Bürgerbahnhof Plagwitz haben wir gemeinsam mit anderen Akteur:innen einen Konsens errungen. Es gibt jetzt eine feste Baugrenze. Die Grünflächen südlich des Wasserturms sind gesichert. Nun streiten wir dafür, dass die Stadt diesen Konsens auch im B-Plan-Verfahren berücksichtigt.
Wir haben einen Baustopp am Plagwitzer Bahnhof erwirkt.
Die CDU hatte beantragt beliebte Grünflächen, wie z.B. den Alexis-Schumann-Platz gegenüber des Kantgymnasiums in der Südvorstadt, mit sozialer Infrastruktur zuzubauen. Der Antrag wurde abgelehnt.
Darüber hinaus gibt es viele weitere kleine Erfolgsgeschichten, mit denen es uns Ökolöwen in den vergangenen Jahren gelungen ist, einzelne Grünflächen vor Bebauung zu schützen. So kann es allerdings nicht weitergehen! Ein grundsätzliches Umsteuern hin zu mehr Grün muss an die Stelle der Verteidigungskämpfe für einzelne Flächen treten!